9/22/2014

The Count of the Living Death

http://booklikes.com/the-count-of-the-living-death-the-chronicles-of-hildigrim-blackbeard-joshua/book,12622876
Titel: The Count of the Living Death (The Chronicles of Hildigrim Blackbeard 1)
Autor: Joshua Grasso
Verlag: self-published
Format: Kindle Edition (in epub umwandelbar)
Seiten: 231
ASIN: B00FQ6711Y
Klappentext: Count Leopold always wondered about the strange chest sealed with three magic locks. His father warned him never to mention the Box—nor pry into the secret chamber where it was kept. Now the Box has begun speaking to Leopold, begging him to find the key and undo the hateful locks. If he does so, it promises him to fulfill his every desire, even offering him the hand of the forbidden—and forbiddingly named— Lady Mary Bianca Domenica de Grassini Algarotti. However, before unfastening the third lock he catches a glimpse of something unspeakable inside—and turns to the only man who shared his father’s secret, the legendary Conjurer-Magician, Hildigrim Blackbeard. A man who, if the stories are true, will exact a terrible price in return for his service. (Booklikes)

Ich hatte mich tierisch gefreut als ich das Buch gewonnen hatte. Sowohl Cover als auch Klappentext hatten mich sehr neugierig gemacht. Dann hab ich angefangen zu lesen.....und wurde enttäuscht. Das Buch ist weder gruselig noch spannend, dafür teilweise sehr verwirrend.
Leopold öffnet zwei der drei Schlösser an der Box und hat den Schlüssel schon im letzten Schloss, bevor er sich losreißen kann. Sofort ruft er Hildigrim Blackbeard, der ihm erzählt, dass in der Box Leopolds Tod eingesperrt ist. Jeder hat einen Tod, der nach und nach die Lebensgeister aussaugt. Leopolds Tod konnte das 15 Jahre nicht tun, weshalb er Leopold vermutlich sofort tötet, wenn er aus der Box entkommen würde. Ein Ersatz muss her. Leopold hat einen Halbbruder, Ivan der Schreckliche, den er noch nie getroffen hat und der eh zum Tode verurteilt wurde. Jetzt muss nur noch der Tod ausgetrickst werden. Ivan willigt ein, aber es wird schnell klar, dass er was anderes im Sinn hat, er will nämlich Leopold töten. Was er auch macht. Klappt nur nicht, da der Tod immer noch in der Box ist und Leopold solange nicht sterben kann.
So weit so gut.
Ivan wird noch zu einem der Guten. Innerhalb einer Stunde ändert er seine Meinung und nur Mary vertraut ihm nicht. Leopold und Hildigrim haben damit keine Probleme. Macht ja nichts, dass Ivan beide umbringen wollte. Kann ja mal passieren. Dazu kommen noch ständige Perspektivwechsel, die totale Verwirrung stiften.
Man könnte auch meinen, dass Hildigrim Blackbeard der Protagonist ist, immerhin heißt es im Titel The Chronicles of Hildigrim Blackbeard. Aber er ist eher ein wichtiger Nebencharakter, Leopold und Mary sind die Protagonisten.
Ich hatte große Probleme mich in die Geschichte reinzulesen, weil es viele Unstimmigkeiten gab. Zum einen die Perspektivwechsel, dann hat man keinen richtigen Einblick in die Magie bekommen. Es wurde immer nur gesagt, dass Hildigrm irgendwas vor sich hin murmelt. Man wusste auch nicht, wo/wann genau die Handlung spielt. Ich dachte zuerst England, vielleicht 18. Jahrhundert. Hildigrim hat eine Perrücke auf, es wird von der City mit dem großen Glockenturm gesprochen (London mit Big Ben), es gibt einen König. Ivans Mutter kommt aus Russland, es gibt Anspielungen auf Literatur, griechische Mythologie. Trotzdem bin ich nicht sicher. Die Orte, die erwähnt werden, existieren nicht. Sowas finde ich unheimlich verwirrend, wenn man die Welt nicht kennt, in der die Handlung spielt.
Die Spannung war eigentlich nicht vorhanden und Überraschungen gab es auch keine. Die Charaktere waren ziemlich flach und ich mochte keinen so wirklich. Leopold hat immer geschwankt zwischen Angsthase und Held, der sich opfern will. Mary ist eine moderne junge Frau, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Eigentlich eine gute Eigenschaft aber in diesem Fall hat es mich gestört, weil sie nicht wirklich in die Geschichte gepasst hat. Ivan hat sich in kurzer Zeit vom Mörder zum Heiligen entwickelt und Hildigrim? Mit ihm kann ich so gar nichts anfangen. Er ist immer schlecht gelaunt, hat immer einen Plan, der nie funktioniert und merkt nicht, dass Ivan sein Sohn ist, obwohl es schon ziemlich am Anfang klar ist.

Fazit: Bis gestern war ich mir nicht sicher ob ich das Buch nicht doch mochte. Die Story an sich war eigentlich gut aber die negativen Aspekte waren einfach zu viele. Der Lesefluss wurde ständig unterbrochen, weil man an manchen Stellen hängengeblieben ist und die Charaktere waren langweilig.


 

PS: 2€ in den Sparstrumpf, C für ABC und Nr. 24 für Quer-durchs-Regal.

2 comments:

  1. Das ist aber schade. Die Story klingt ja wirklich ganz gut. Vielleicht hätte da ein bisschen Editing geholfen?

    ReplyDelete
    Replies
    1. Die Story an sich war wirklich gut aber ich glaube man hätte das ganze Buch überarbeiten müssen. Oder ich bin einfach zu kritisch :D

      Delete

Ich freue mich über alle Kommentare, also her damit :)