11/29/2014

Stolen (Band 2)

Titel: Stolen (Women of the Otherworld #2)
Rezension zu "Bitten" (Women of the Otherworld #1)
Autor: Kelley Armstrong
Verlag: Orbit Books
Format: Taschenbuch
Preis: £6.29 
Seiten: 467
ISBN: 978-1-841-49919-6
Klappentext: When a young witch tells Elena that a group of humans are kidnapping supernaturals, Elena ignores the warning.  After all, everyone knows there’s no such thing as witches. As for the thought of other ‘supernaturals’, well, she’d just rather not dwell on the possibility.  Soon, however, she’s confronted with the truth about her world, when she’s kidnapped and thrown into a cell-block with witches, sorcerers, half-demons and other werewolves. As Elena soon discovers, dealing with her fellow captives is the least of her worries. In this prison, the real monsters carry the keys. (Kelley Armstrong

Elena ist im Internet auf eine Anzeige gestossen, in der Informationen über Werwölfe angeboten werden. Als sie sich mit dem Verkäufer trifft, findet sie sich zwei Hexen gegenüber, Ruth und Paige, die ziemlich viel über Elena wissen. Zum Beispiel, dass sie eine Werwölfin ist, genauer gesagt, die einzige Werwölfin. Die beiden Hexen wollen Elena darauf aufmerksam machen, dass es eine Gruppe gibt, die übernatürliche Wesen entführt, Hexen, Halb-Dämonen, Vampire und was es sonst noch so gibt. Nur glaubt Elena ihnen nicht, sie hat noch nie von anderen Wesen gehört, Hexen gibt es nicht, Vampire schon gar nicht. Ruth und Paige laden Elena dennoch zu einem Treffen ein, an dem andere Wesen teilnehmen. Zusammen mit Jeremy, dem Alpha ihres Rudels, fährt Elena zu dem Treffen und tatsächlich, da sitzen ein Halb-Dämon, Adam, und ein Vampir, Cassandra.
Kurz darauf wird Elena entführt und wacht in einer Art Gefängis wieder auf. Sie wird verschiedenen Tests unterzogen und ständig beobachtet. Außer ihr sind noch andere Gefangene in dem Gebäude. Eine Halb-Dämonin, die sich mit ihrer Gefangenschaft abgefunden hat und immer fröhlich ist, ein Werwolf, der nicht dem Rudel angehört, ein Voodoopriester, der nur vor sich hin murmelt, Armen, ein menschliches Chamäleon, Savannah, eine 12-jährige Hexe mit großem Potenzial und Ruth, die mit Hilfe ihrer Magie mit Paige und Elena kommunizieren kann.

Die Wissenschaftler, die sie festhalten, wollen herausfinden, wie man die übernatürlichen Kräfte zugunsten der Menschheit nutzen kann. Experimente gehören da natürlich dazu. Finanziert wird das Unternehmen von Tyrone Winsloe, einem Millardär und Computergenie, der manche Gefangene "frei lässt", um sie zu jagen und zu töten. Für ihn ist das alles nur ein Spiel. Sogar die Verfolgungen sind so angelegt, dass er nicht in wirkliche Gefahr gerät und immer gewinnt. Elena benutzt er als "Jagdhund" und sie weiß, dass sie es sich nicht mit ihm verscherzen darf, sonst hat sie keine Chance.
Sondra Bauer, eine reiche Erbin, die sich scheinbar mit den Gefangenen anfreundet, mit ihnen redet, sogar mit ihnen einen Mädchenabend macht. In Wirklichkeit hat sie aber eine ganz andere Agenda.
Dr. Carmichael ist die Ärztin, die die Gefangenen untersucht und sie wie Menschen behandelt. Trotzdem gehört sie zu den "verrückten Wissenschaftlern".
Lawrence Matasumi, ist ebenfalls einer der Wissenschaftler und interessiert sich hauptsächlich für die übersinnlichen Kräfte und sieht alles in einem wissenschaftlichen Kontex. Soziale Fertigkeiten gehören nicht zu seinen Stärken.

Elena versucht natürlich sofort irgendwie aus ihrem Gefängnis auszubrechen. Durch Paige konnte sie bereits mit Jeremy reden und er und Clay sind schon auf der Suche nach ihr. Sie kann die anderen Gefangenen aber nicht einfach zurück lassen, besonders nicht Savannah. Ruth hat ihr klar gemacht, dass das Mädchen bei Paige und dem Hexenzirkel aufwachsen muss, da ihre Mutter bereits von den Wissenschaftlern getötet wurde. Elena geht die Sache gewohnt frech und sarksatisch an und lässt sich nicht unterkriegen. Selbst, wenn sie es nicht schafft auszubrechen, wird ihr Rudel sie befreien.

Ich finde den Schreibstil von Kelley Armstrong extrem gut. Aus der Ich-Perspektive geschrieben, hat es manchmal schon fast etwas von einem Bewusstseinsstrom, nur nicht so verwirrend und mit wesentlich mehr Satzzeichen. Der Leser weiß alles, was Elena denkt, ihre Ängst und Sorgen, ihre Träume und meine Lieblingsgedanken, wenn sie ihre Gegenüber in Gedanken verflucht und beleidigt.

Im nächsten Band wird Paige die Protagonistin sein, was mich sehr freut. Sie überscgätzt sich manchmal vielleicht ein bisschen aber wenn es darauf ankommt, kann sie mit ihren Fähigkeiten Leben retten. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit ihr nach dem Ende von "Stolen" weitergeht.
Ich finde es super, dass die Reihe sich mit mehr als nur Werwölfen beschäftigt und es mehr als eine Protagonistin gibt. Eine Reihe mit 13 Bänden wäre auch ziemlich langweilig, wenn sie immer nur aus der gleichen Sicht erzählt werden würde. Vor allem freue ich mich zu erfahren, welche Wesen es noch so gibt :)

Fazit: "Women of the Otherworld" ist (bis jetzt zumindest) eine sehr unterhaltsame Reihe. Elena und Paige nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen sich vor allem nicht unterkriegen, egal was das Leben ihnen in den Weg wirft.


PS: 2€ in den Sparstrumpf, Aufg. 2 für die Task-Challenge (erschienen 2003).

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