12/14/2014

Tore nach Thulien 1 - Dunkle Gassen

http://www.tore-nach-thulien.de/episodenliste.html
Titel: Tore nach Thulien 1 - Dunkle Gassen
Autor: Jörg Kohlmeyer
Verlag: Null Papier Verlag
Format: epub
Preis: kostenlos
Seiten: 100
ISBN: 978-3-95418-416-3
Klappentext: Der Herzog von Leuenburg, dem nördlichsten Herzogtum im Reich der Herrin, plant eine Expedition ins Wilderland, einem unwirtlichen und ursprünglichen Landstrich in den äußeren Peripherien der bekannten Welt. Tristan, ein junger Leutnant der Stadtwache, wird mit den Vorbereitungen und der Durchführung beauftragt. Pflichtbewusst und voller Tatendrang macht er sich an die Arbeit, doch schon bald werden seine Bemühungen das Ziel von Sabotageakten. Unheimliche Fremde, ganz in Schwarz gekleidet, tauchen in Leuenburg auf, und als dann auch noch ein Mord in »Sieben Schänken« geschieht, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Wer könnte ein Interesse daran haben, dass die Reise in den Norden gar nicht erst beginnt? Und welche Rolle spielen der hünenhafte Söldner und die katzengleiche Schattenkriegerin in dem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel, das gerade seinen Anfang nimmt? Tristan jedenfalls wähnt sein Schicksal fest in den Händen der Herrin, doch was die alten Götter der Altvorderen mit ihm vorhaben, muss sich erst noch zeigen. (Null Papier Verlag)

Der Söldner Berenghor kommt nach Leuenburg um sich der Expidition ins Wilderland anzuschließen. Seine Söldnertage sind gezählt, da er langsam alt wird. Vor einer Schlägerei schreckt er dennoch nicht zurück. Eines abends beobachtet er einen Kampf zweier Schattenkrieger, denkt sich aber nichts weiter dabei.
Einer dieser Schattenkrieger ist Shachin, eine Eule, die von den Skorpionen verfolgt wird. Sie ist eine Auftragsmörderin mit Herz. Die Schattenkrieger lernen alle unterschiedliche Kampfarten (Eule, Skorpion...) und man kann sie mit Ninjas vergleichen.
Tristan soll einen Mord aufkären. Ein Mann mit einem Skorpionstattoo wird in einem schlechten Viertel gefunden (Shachin hat ihn umgebracht). Tristan denkt sich nicht viel dabei, da in diesem Viertel soetwas nicht außergewöhnlich ist. Doch da die Expidition auf dem Spiel steht, untersucht er den Mord etwas genauer und findet Zusammenhänge zu den Sabotageakten.

Von Fantasyelementen war noch nicht viel zu entdecken. Eigentlich gar nichts. Es ist auch noch nicht wirklich viel passiert. Das Ganze war eher sowas wie ein langer Prolog. Die drei Protagonisten haben zuerst nichts miteinander zu tun und irgendwann kreuzen sich dann ihre Wege.

Die Erzählweise war recht interessant, da sie Szenen teilweise aus mehreren Sichten erzählt wurden und man so die verschiedene Eindrücke, die die Charaktere hatten, sehr gut nachvollziehen konnte. Manchmal war das aber auch recht verwirrend: Ein Kapitel geht über mehrere Stunden (von abends bis morgens) und das nächste oder übernächste Kapitel fängt dann an der gleichen Stelle an und man denkt, es wäre schon der nächste Tag. Da habe ich immer erst ein bisschen gebraucht, weil meine Gedanken schon weiter waren.

Religion und Glaube spielen eine große Rolle in der Geschichte. Es gibt eine "Herrin" (Äquivalent zu Gott) und es gibt die alten Götter. Die Menschen, die noch an die alten Götter glauben, werden verfolgt und gelten als Kätzer. Die Religionen haben also ziemliche Ähnlichkeit zum Christentum und römischen/griechischen/keltischen Gottheiten.

Fazit: Wenn ich mich nicht noch ein bisschen über die Reihe informiert hätte (Tore nach Thulien), würde ich wahrscheinlich nicht weiterlesen. Der Auftakt war ziemlich unspektakulär und man hat so gut wie nichts über die Welt erfahren. Aber der Aufbau der Reihe hat mich doch neugierig gemacht und ich werde zumindest dem zweiten Teil eine Chance geben.

 

PS: 2€ in den Sparstrumpf, Aufg. 2 für die Task-Challenge.

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