1/19/2015

Dark Rift (Band 2)

https://www.smashwords.com/books/view/288267
Titel: Dark Rift (The Gray Tower Trilogy #2)
Rezension zu "The Tower's Alchemist" (#1)
Autor: Alesha L. Escobar
Verlag: /
Format: epub
Preis: 0,80 €
Seiten: 279
ISBN: 9781301141937
Klappentext: Savior.
Monster.
A Time Wizard who will be the damnation of many...
The world already suffers a bitter taste of hell on earth, in a World War II where Nazi warlock vampires battle with Gray Tower wizards in the streets of Europe and in the shadows.
The Gray Tower, in its quest to stabilize a world that hangs on a delicate balance, has issued an order: Kill the Drifter.
Isabella George, an alchemist trained by the Tower, knows the identity of the Drifter and refuses to go through with it, because it hits too close to home. Instead of executing the Drifter, she protects the Time Wizard at all costs and ensures that the power to control Time never falls into the wrong hands. She sets out to lift the severe decree of the Gray Tower, and prove to the Master Wizards that the Drifter is the only way to win the war.
As Isabella unmasks traitors and embraces unlikely allies, her greatest danger may lie in her own heart--from the brutal desire for revenge, to the crushing guilt she carries...and the dangerous passion she tries to deny when she's with one man in particular.
As she attempts to sort things out both in her heart and head--and not mix up the two, a figure from her past comes along and makes an enticing offer to solve all her problems. The only payment required is her soul.
(Alesha Escobar)


Der erste Teil der Trilogie hatte mich total begeistert. Meine Erwartungen an den zweiten Teil waren dementsprechend hoch. Ich wurde maßlos enttäuscht.
Isabella George ist, wie ihr Vater, eine Zauberin. Während ihr Vater philosophische Kräfte hat, was bedeutet, dass er mehr oder weniger die Zukunft vorhersagen kann, lernt Isabella alchemistische Zauberei. Sie kann Metalle schmecken und bestimmte Metalle können sie beschützen. Doch das ist nur ihr sekundäres Talent. Eigentlich ist sie der Drifter (Warum das im Klappentext nicht gleich gesagt wurde, weiß ich nicht. Man erfährt es schließlich bereits im ersten Teil), doch nur wenige wissen es. Alle denken ihr Vater wäre der Drifter, der sechzehn Jahre zuvor verschwunden ist, um seine Tochter zu schützen. 

Wenn ein Drifter seine Kräfte benutzt, dann entstehen Löcher in der Dimension, sodass Dämonen in unsere Welt kommen können. Isabelle benutzt ihre Kräfte und verlangsamt die Zeit, sie will ja nur mal gucken, ob sie es wirlich kann. Dann sieht sie eine Schattengestalt, denkt sich aber nicht viel dabei. Dann benutzt sie wieder ihre Kräfte um Leben zu retten, sieht wieder die Gestalt und denkt sich immer noch: "Hm, hoffentlich war ich das jetzt nicht. Naja, mal gucken, ob die Gestalt wieder kommt." Also wirklich besorgt ist sie nicht. 
Dann denkt sie: "Wenn ich nicht in der Zeit zurückreisen kann um meine Freunde zu retten, wofür habe ich dann diese Kräft?" Klar, sie will ihre Kräfte auch einsetzen um den Krieg zu beenden, aber an erster Stelle stehen ihre Liebsten. Ist ja offensichltich, dass sie die Kräfte nur für ihren Eigennutz hat...Das ging mir recht schnell auf die Nerven. Die Vergangenheit zu ändern ist nie eine gute Idee. Wirklich nie. Vor allem nicht, wenn es ihr von einem Dämon vorgeschlagen wurde.

Gleich zu Beginn erfährt man, dass ihre große Liebe getötet wurde. Ken lernt man im ersten Teil kennen, aber schmerzahft war der Verlust für mich nicht und auch Isabella war zwar traurig, zumindest hat sie das immer wieder gesagt (Ich-Perspektive) aber mitfühlen konnte man nicht. Dazu dachte sie auch viel zu oft an Brande, einen Tracker, der eigentlich den Drifter töten soll. Doch Brande hat sich in Isabella verguckt und hilft ihr nun, auch wenn er noch nicht weiß, dass eigentlich sie der Drifter ist und nicht ihr Vater. Und sie hat sich auch in ihn verliebt, irgendwie, als sie eigentlich noch mit Ken zusammen war, aber auch nicht wirklich.

Auch relativ am Anfang wird sie von zwei Freunden verraten, bzw einer hat sogar sein Land verraten. Ein Freund, der sie hintergeht: Ok, muss auch mal sein. Aber zwei? Direkt hintereinander? Das kam mir schon etwas übertrieben vor, als ob man auf jeden Fall das Gefühl haben sollte, niemandem trauen zu können. 

Im Gegensatz zum ersten Teil war die Handlung hier so gut wie nicht vorhanden, bzw manche Handlungsstränge hätte man auch einfach weglassen können. Die Charaktere waren extrem oberflächlich, besonders Isabella, die ich im ersten Teil noch mochte, die mich im zweiten Teil die meiste Zeit nur genervt hat. Die anderen Charaktere wurden zu wenig beleuchtet und beschrieben. 

Fazit: Die "Gray Tower" Trilogie hatte sehr gut angefangen, hat im zweiten Teil aber exrem nachgelassen. Oberflächliche Charaktere, eigennützige und nervige Protagonistin und eine fast nicht vorhandene Handlung lassen mich schwer überlegen, ob ich den dritten Teil wirklich noch lesen möchte.


PS: 2€ in den Sparstrumpf, Serien Killer Challenge, E für die ABC-Challenge.

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