3/20/2015

"Die Verschworenen" von Ursula Poznanski (Band 2)

http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/die_verschworenen-7345/
Titel: Die Verschworenen (Eleria #2)
Rezension zu "Die Verratenen" (Eleria #1)
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe Verlag
Format: Taschenbuch
Preis: 9,95 €
Seiten: 464
ISBN: 978-3-7855-7921-3
Klappentext: Ria und ihre Freunde sind aus den Sphären geflohen. In der Stadt unter der Stadt finden sie zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ihr Überleben gefährdet ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst in der unterirdischen Stadt, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen, auch wenn diese Entscheidung sie das Leben kosten könnte.
(Loewe Verlag)

Ria und ihre Freunde leben in der Stadt unter der Stadt und nur wenige wissen davon, denn die Sentinels sind noch immer hinter ihnen her. Während Tycho mit Begeisterung die Tunnel erkundet und aus Fundschtücken brauchbare Dinge, wie einen Herd, bastelt, verschlechtert sich Tommas Zustand immer mehr. Die Erkältung lässt sie nicht los und dazu kommt noch Depression. Sie braucht dringend Antibiotika, da selbst Quirin ihr nicht mehr helfen kann.
Ria sortiert und ordnet die Bücher in der Bibliothek und findet immer wieder einzelne Blätter, die per Hand beschrieben sind. Sie stammen aus Jordans Chronik, doch ihr fehlt der große Zusammenhang. Dantorian und Aureljo planen weiterhin in die Sphäre Vienna 2 zu gehen um dort Informationen über ihren angeblichen Verrat zu finden. Ria und Tycho sind dagegen und entscheiden sich bei dem Clan zu bleiben.

Schon im ersten Band mochte ich Aureljo nicht besonders und das hat sich hier nicht gebessert. Ich frage mich, wie er die Nummer eins werden konnte. Er ist so naiv und glaubt, dass alles nur ein Missverständnis war und alles wieder wie vorher wird, wenn er es erklärt. Außerdem möchte er nicht bei den Außenbewohnern bleiben, sondern wieder in einer warmen, gemütlichen Sphäre wohnen.
Ria dagegen hat sich recht schnell an ihre neue Situation gewöhnt. Sie weiß und akzepiert, dass die Regierung die Sphärenbewohner nach Strich und Faden belügt. Bei den Clansleuten erfährt sie viel mehr über die wahren Machenschaften.

Je länger sie in der Außenwelt lebt und je mehr sie mit Sandor zusammen ist, desto weniger kann sie ihre Gefühle kontrollieren. Man hat das Gefühl, dass die wirkliche Ria zum Vorschein kommt, eine, die sich nicht verstellen muss und einfach mal locker lassen kann. Es erschreckt sie immer wieder und sie fängt sich auch recht schnell wieder aber es ist eine nette Abwechslung zu der manchmal roboterartigen Ria aus dem ersten Teil.

Sandor weiß, dass Ria sich immer wieder rausschleicht um die Sonne auf ihrer Haut zu spüren. Er begleitet sie früh morgens um sicher zu gehen, dass ihr nichts passiert. Außerdem übt er mit ihr Bogenschießen und die Zeichensprache und manchmal erzählt er ihr aus seinem Leben und sie aus ihrem. Für Ria ist das Konzept einer Familie noch immer etwas unlogisch. In den Sphären ist es normal, dass Paare nur ein paar Jahre zusammen sind und sich dann trennen, wenn es Probleme gibt. Sie versucht ihr Gefühle für Sandor zu analysieren, weil es rein logisch gesehen, für sie keinen Sinn macht. Aber egal, was sie macht, sie kommt immer zu dem gleichen Ergebnis.

"Die Verschworenen" hat mir, wie schon Band 1, super gefallen. Ich hab angefangen zu lesen und auf einmal war ich schon zur Hälfte durch. Dann hab ich weitergelesen und war auf einmal fertig. Das ging ruck zuck und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Durch Jordans Chronik wurde ich auch nicht schlauer, erst als am Ende alles nach und nach aufgelöst wurde, hat es alles Sinn gemacht :)

Fazit: "Die Verschworenen" ist nochmal ein Stück besser, als "Die Verratenen", weil ich besser in die Geschichte reinkam. Man erfährt endlich, warum die Regierung die sechs töten wollte, doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Es stehen noch viele Menschleben auf dem Spiel. Ich hoffe auf ein grandioses Finale.


PS: 2€ in den Sparstrumpf, Ach, du dickes Ding!, Nr. 54 für Daggis Buch-Challenge.

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