7/08/2015

"Children of the Mind" von Orson Scott Card (Band 4)

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Titel: Children of the Mind (Ender Series #4)
Rezension "Xenocide" (Ender Series #3)
Autor: Orson Scott Card
Verlag:Macmillan Publishers
Format: Taschenbuch
Seiten: 384
Preis: $ 8.99
ISBN: 9780812522396
Klappentext: The planet Lusitania is home to three sentient species: the Pequeninos; a large colony of humans; and the Hive Queen, brought there by Ender. But once against the human race has grown fearful; the Starways Congress has gathered a fleet to destroy Lusitania.
Jane, the evolved computer intelligence, can save the three sentient races of Lusitania. She has learned how to move ships outside the universe, and then instantly back to a different world, abolishing the light-speed limit. But it takes all the processing power available to her, and the Starways Congress is shutting down the Net, world by world.
Soon Jane will not be able to move the ships. Ender's children must save her if they are to save themselves. (Macmillan Publishers)

Was ich erwartet habe

Da hatte ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht. Es ist das Finale einer Reihe, also wollte ich nur ein zufriedenstellendes Ende :)


Inhalt

Das Buch knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Peter ist bei Si Wang-mu und nimmt sie mit in sein Raumschiff und nur Sekunden später sind sie auf einem anderen Planeten. Wang-mu soll ihm helfen den Starways Congress zu überreden den Little Doctor (eine Waffe, mit der man einen ganzen Planeten vernichten kann) nicht abzufeuern.
Miro und Val suchen derweil nach bewohnbaren Planten um die Bewohner von Lusitania zu retten, falls Peter und Wang-mu scheitern sollten.
Ender beschließt sich den Children of the Mind anzuschließen, da seine Frau bereits in den Orden eingetreten ist. Bzw. nicht wirklich eingetreten, da man das nur als Ehepaar kann. Sie versucht ihn daran zu hindern, aber er weigert sich von seiner Frau getrennt zu leben. Die Ereignisse aus dem letzten Band sind noch nicht überwunden.


Positiv

Peter und Val, eigentlich die Geschwister von Ender aber doch jemand ganz anderes. Es ist zu Beginn ein bisschen kompliziert, wer die beiden jetzt genau sind. Eigentlich sind sie eigenständige Personen aber doch ein Teil von Ender. Während ich im ersten Band immer gehofft habe, dass Peter möglichst viel leidet, weil er einfach ein grausamer Mensch war, tut mir dieser Peter eher leid. Er verkörpert das, was Ender an sich nicht mag, wie er glaubt zu sein. Also alles schlechte. Wang-mu kann das nicht so richtig glauben, da immer wieder ein anderer Peter zum Vorschein kommt. Ich konnte ihn einfach nicht hassen, auch wenn er ziemlich fiese Dinge gesagt hat. Man hat aber gemerkt, dass das nicht wirklich er ist. Er wurde mir immer sympathischer und Wang-mu ist immer mehr zu ihm durchgedrungen.
Bei Val war es noch ein Stück komplizierter. Der echte/erste Peter ist bereits seit 3.000 Jahren tot, doch die echte Valerie lebt noch. Val ist die Verkörperung des Guten. Sie ist perfekt und Miro fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Sie weist ihn aber immer ab, da sie glaubt, sie sei nichts wert. Außerdem braucht Jane eine neue Heimat, sprich einen Körper. Zuerst will Val nicht, da sie leben möchte aber dann stimmt sie zu. Miro hat das zuerst vorgeschlagen, weil er glaubte, dass Val und Jane beide überleben könnten. Als es dann soweit ist, bekommt er Bedenken und versucht es zu verhindern.
Ender hat seine Schwierigkeiten damit, sich, Peter und Val zu kontrollieren, da die beiden ein Teil von ihm sind, er sich aber nicht dreiteilen kann. Also schmieden alle Pläne, wie wer gerettet werden kann.


Negativ

Es war unglaublich kompliziert.
Miro liebt Val, aber eigentlich Valerie, ein bisschen Ender und Jane auch noch. Da hab ich nicht ganz durchgeblickt, wen er jetzt wirklich liebt und warum.
Mit dem Ende war ich nicht ganz zufrieden, weil nicht jeder überlebt hat, den ich mochte. Und der Grund war eh bescheuert. Es war schon ein guter Abschluss aber das gewisse Extra hat einfach gefehlt.


Fazit

"Children of the Mind" kam wie "Xenocide" nicht an die ersten beiden Bücher ran. Dennoch hat es die Reihe einigermaßen abgeschlossen. Ein Plus ist noch, dass nicht so viel auf Religion gesetzt wurde, wie im vorherigen Teil.


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Ich freue mich über alle Kommentare, also her damit :)