7/03/2015

"Zwölf Wasser - Zu den Anfängen" von E.L. Greiff (Band 1)

http://www.dtv.de/buecher/zwoelf_wasser_buch_1_zu_den_anfaengen_24914.html
Titel: Zwölf Wasser - Zu den Anfängen (Zwölf Wasser #1)
Autor: E.L. Greiff
Verlag: dtv
Format: Taschenbuch
Seiten: 608
Preis: €16.90
ISBN: 978-3-423-24914-0
Klappentext 1: Der Kampf einer Welt um ihr höchstes Gut: Menschlichkeit.Zwölf Quellen - zwölf menschliche Tugenden: Auf dem Kontinent sind das Wasser und die Menschlichkeit untrennbar miteinander verbunden. Aber eine Bedrohung schwebt über der Welt, denn Quelle um Quelle versiegt. Ein Verlust, der zu gravierenden Veränderungen führt - für das Zusammenleben der Völker und für jeden einzelnen Menschen. Das Böse gewinnt an Macht...

Klappentext 2: 
Wasserstände sinken, Quellen versiegen - etwas geht vor.... Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden, die großen Achlachteb sind Vergangenheit. Aber unter der Oberfläche mehren sich dunkle Vorzeichen. Eine Bedrohung, die nicht verborgen bleibt: Die Undae, eine Gemeinschaft von hohen Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, treten aus ihrer Abgechiedenheit zurück in die Welt, um die Menschen zu warnen. Drei von ihnen machen sich auf den Weg zu den zwölf Quellen, um das Gleichgewicht der Welt wiederherzustellen. Aber sie gehen nicht allein. Drei welsische Offiziere, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. In dieser Schicksalsgemeinschaft muss jeder Einzelne zunächst sich selbst überwinden, bevor sie gemeinsam die Welt vor dem Untergang retten können.
eine Zeit des Wandels hat begonnen und der Ausgang der Reise ist ungewiss. Nur eines ist sicher: Die, welche zurückkommen werden, sind für immer verändert.

Klappentext 3: Wasserstände sinken, Quellen versiegen. Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser... Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen. Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?  (dtv)


Was ich erwartet habe

Erst einmal zur Info: Klappentext 1 steht hinten auf dem Buch drauf, Klappentext 2 vorne drinne und Klappentext 3 findet man auf der Verlagsseite.
Ich hab schon viele Rezensionen dazu gesehen aber ich hab mir immer nur die Fazits durchgelesen, weshalb ich nicht wirklich wusste, was auf mich zukommt.
Deshalb nahm ich auch an, dass die Menschen wissen, dass die Quellen mit den Tugenden verbunden sind, die Menschen auch wissen, dass die Quellen versiegen und dies auch merken. Sprich: ein Fluss trocknet aus, Kühe sterben aus (oder andere Tiere), irgendetwas eben.
"Das Böse gewinnt an Macht..." Meine Vorstellung: das Böse gewinnt an Macht. Logisch oder?
Dann habe ich den inneren Klappentext gelesen. Die Undae beschließen ziehen los, begleitet von vier Männern. Da musste ich ein bisschen an "Herr der Ringe" denken :) Es klang irgendwie dramatisch.


Inhalt

Eingeteilt ist die Handlung in fünf Teile. Im ersten lernen wir Babu kennen, einen jungen Hirten, kennen. In sein Dorf kommen eines Tages drei Männer mit Falken, die eine Hasenplage beseitigen sollen. Aus irgendeinem Grund bekommt Babu ein Falkenei. Sofort spürt er eine Verbindung zu dem Falken und als er schlüpft wird diese Verbindung noch stärker. Babu war schon immer an Geschichte interessiert. Mehr oder weniger durch Zufall findet er heraus, wie sein Vater wirklich gestorben ist, noch vor seiner Geburt. Und dann ist er auf einem Rachefeldzug.
Im nächsten Teil reist der Leser vom Langen Tal in die Randberge, genauer nach Goradt, die letzte Stadt Welsiens. Diese eine Stadt ist nach dem letzten Krieg übriggeblieben. In den Bergen hausen die Undae. Nachdem sie ihre Prophezeihung ausgesprochen haben, wird sofort die Reise vorbereitet, denn wenn die Undae sprechen, muss es wichtig sein. Drei Undae ziehen los, die jeweils von drei Soldaten begleitet werden sollen. Nach einer Zeit trennen sich die drei Gruppe, um möglichst schnell an ihr Ziel zu kommen.


Positiv

Man lernt viel über die Geschichte des Kontinents, besonders über den Krieg, der Welsien fast komplett zerstört hat. Aber auch über Babus Volk, Klans, die sich bekämpften bis Babus Vater und dessen Bruder Frieden geschaffen haben. E.L. Greiff hat eine tolle Welt erschaffen, die sie mit vielen Details beschreibt.
Jahut, Babus Falke, kann mit Babu über seine Gedanken sprechen, was ihre Verbindung noch stärkt.
Auch zwischen den Undae und ihren Soldaten, bzw. nur jeweils einem Soldat, besteht eine magische Verbindung. Felt, Marken und Kersted sind die drei Offiziere. Felt muss sich entscheiden zwischen seiner Familie und der Rettung der Welt, denn seine Frau will nicht auf ihn warten. Die Handlung geht mit Feltweiter, von Marken und Kersted erfährt der Leser nichts mehr aber ich nehme an, das kommt in den anderen Bänden.


Negativ
 
Der detailreiche Schreibstil ist ja ganz schön und erfrischend, aber manchmal doch etwas zu viel. Eine Sekunde wurde in einer Seite beschrieben, jedes noch so kleine Detail.
Jahut kann zwar mit Babu sprechen aber Babu bekommt davon unerträgliche Kopfschmerzen, die gar nicht mehr weggehen. Warum? Was ist der Sinn davon? Und nach Spaß klingt es auch nicht gerade.
Wie oben schon erwähnt, verrät der Klappentext viel zu viel. Man könnte den ersten eher als Beschreibung der ganzen Trilogie nehmen.
Dazu kommen noch komplizierte Beziehunge zwischen den Undae und ihren Offizieren. Und ich habe immer noch nicht verstanden, was sie eigentlich an den Quellen machen sollen. Bis jetzt haben sie nämlich nich rein gar nichts getan. Hm.
Insgesamt ist eigentlich recht wenig passiert, habe ich das Gefühl. An Spannung hat es mir zumindest gefehlt.


Fazit: Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits finde ich die Welt super und würde gerne mehr darüber erfahren, aber andererseits haben mich auch einige Dinge gestört. Wenn mir jetzt jemand sagt, dass es im nächsten Band viiiel besser wird, dann würde ich es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen :)


PS: Ach, du dickes Ding!, SuB Destroyer und 2€ in den Sparstrumpf.

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Ich freue mich über alle Kommentare, also her damit :)