10/01/2015

"A Darker Shade of Magic" von V.E. Schwab (Band #1)

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Titel: A Darker Shade of Magic (#1)
Autor: V.E. Schwab
Verlag: Titan Books
Format: Taschenbuch
Seiten: 400
Preis: £7.99
ISBN: 9781783295401
Klappentext: Kell is one of the last travellers - magicians with a rare ability to travel between parallel universes connected by one magical city. There's Grey London, without magic and ruled by the mad King George III. Red London - where magic is revered, and where Kell was raised alongside the heir to the empire. White London - where people fight to control the remaining magic and magic fights back. And once there was Black London... (Titan Books)


Was ich erwartet habe

Ganz ehrlich? Bei dem Cover war es mir eigentlich egal. Ich fand es so cool, dass ich es einfach haben musste und den Klappentext nur mal überflogen habe. Magie, parallele Dimensionen...reicht mir :)
Wirklich viel verrät der Klappentext auch gar nicht. Auf der Seite des Verlags gibt es noch einen längeren. Erwartungen hatte ich natürlich dann trotzdem. Red London klang für mich nicht besonders freundlich. Da musste ich immer an die Rote Königin denken und Blut. White London dagegen klang schon besser. Weiß steht ja eigentlich für die Guten. Und die Bewohner von White London scheinen es nicht einfach zu haben mit der Magie aber trotzdem klingt es so, als ob sie die Guten sind. Irgendwie. Ob ich wohl Recht hatte?


Inhalt

Kell ist etwas Besonderes. Er besitzt die Macht zwischen den verschiedenen Welten hin und her zu reise. Außer ihm kann das nur noch eine Person. Holland, Magier aus White London. Kells Aufgabe besteht darin, die Briefe der Monarchen zu den anderen Monarchen zu bringen. Nur die Herrscher wissen von der Existenz der anderen Welten. Zumindest war das der Plan. Kell hat nämlich noch einen "Nebenjob". Er schmuggelt Gegenstände. Menschen zahlen eine Menge für Dinge aus einer anderen Welt. Besonders in Grey London, die Welt, die eigentlich gar keine Magie hat, sind die magischen Objekte aus Red London sehr begehrt.
Nur Rhy, Kronprinz von Red London und Kells Adoptivbruder, weiß von Kells Nebengeschäft. Er bittet ihn immer wieder damit aufzuhören, da es Verrat ist, Gegenstände zu schmuggeln. Doch Kell kann nicht. Und das bringt ihn in Lebensgefahr. Zusammen mit Lila, einer Diebin aus Grey London, die ihn unbedingt etwas stehlen musste. Wohl oder übel müssen die beiden zusammen arbeiten.


Meine Meinung

Kell wurde von der königlichen Familie adoptiert und herzlich aufgenommen. Die Königin möchte sogar, dass er sie Mutter nennt. Mit Rhy hat er eine enge Beziehung und für Kell ist Rhy wirklich sein Bruder. Dennoch genügt es ihm nicht. Er weiß, dass er nicht nur aus Herzensgüte aufgenommen wurde, sondern wegen seiner Gabe. Diese Gedankengänge sind für mich nicht ganz schlüssig geworden. Kell sagt immer wieder, dass König und Königin nicht seine Eltern sind und er sich nicht ganz akzeptiert fühlt. Dass die Königin aber will, dass er sie Mutter nennt, spricht für mich dagegen. Und auch sonst gab es keinen großen Anlass für die Gedanken. Wie es dazu kam, dass Kell adoptiert wurde, weiß man nicht. Eines der vielen Geheimnisse in diesem Buch.
Lila ist schlank. So schlank, dass sie für einen jungen Mann durchgehen könnte. Und es auch tut. Dank einer Maske kann sie sich durch Menschenmengen drängen und überall Geld und Uhren stehlen. Irgendwie muss sie über die Runden kommen. Eine Familie hat sie nicht mehr. Nun lebt sie auf einem Schiff und muss dem Kapitän immer einen Teil ihrer Beute abgeben. Bis er mehr will und sie ihn umbringt. Sie geht in einen Pub, den sie vor Jahren verlassen hat, nachdem der Besitzer, Barron, sie beim Klauen erwischt und rausgeworfen hat. Barron ist jetzt ihre einzige Chance und er ist froh, dass sie wieder da ist. Was genau die Beziehung der beiden ist, ist ein weiteres Geheimnis.
Kell kann die Welten nur durchqueren, wenn er ein kleines Souvenir aus der Welt, in die er will, hat. Dafür hat er eine Kette mit Münzen aus jedem London. Nur, weil es parallele Welten sind, bedeutet es nicht, dass auch alles genau so aussieht. Das einzige Gebäude, was in jeder Welt gleich ist, ist ein Pub. Dort hat Kell auch ein Zimmer, in dem er seine geschmuggelten Schätze aufbewahrt. Er lässt sich nämlich mit Gegenständen und nicht mit Geld bezahlen.
Die verschiedenen Welten haben auch verschiedene Sprachen, da es andere Länder sind. Nicht in jeder Welt gibt es England, Red, Grey und White London dienen nur zur Vereinfachung. Grey London ist unser London im Jahre 1819. White London habe ich mit Skandinavien assoziiert, da es dort sehr eisig ist und die Sprache so klingt ("Ös reijkav vösk."). Außerdem sind die Bewohner ziemlich barbarisch aka Wikinger. Ich habe keine Ahnung, ob das von der Autorin so gewollt war, aber ich empfand es so. Red London...ja, Red London war noch mal anders. Die Sprache hat mich an Latein erinnert ("Ir chas era.") und durch das Rot kam es mir so vor, als ob die Bewohner die Nachfolger der Römer wären. Auch hier gilt, ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war.
Ich fand alle Welten auf ihre Weise toll. Außer White London. Da waren nur Verrückte. Besonders die Zwillinge, die regiert haben.
Auf jeden Fall liegt es an Kell und Lila - mehr oder weniger - die Welten zu retten. Das Artefakt, das Lila von Kell gestohlen hat, stammt aus Black London und dürfte eigentlich nicht existieren. Die Tür zu Black London ist verschlossen und die Artefakte zerstört, damit niemand die Tür öffnen kann. Das Artefakt hat eine ganz besondere Macht. Es besteht aus reiner Magie, wodurch sogar Lila durch die Welten reisen kann. Kell und Lila sind beides Einzelgänger und müssen erst lernen sich gegenseitig zu vertrauen. Und ganz langsam wird aus den beiden ein Team. Es ist schön, welche Entwicklung die beiden durchmachen, besonders Lila, die sich noch nie um jemand anderen als sich selbst gekümmert hat.
Das Ende war spannend geschrieben und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Viele Fragen sind noch offen und könnten zu einem neuen Abenteuer führen.


Fazit

"A Darker Shade of Magic" ist es Wert gelesen zu werden. Parallele Welten, Magie, Intrigen, Mord, Familie, geheime Vergangenheiten und zwei Einzelgänger, die die Welten retten müssen. Es war spannend, lustig und interessant. Die Idee der Geschichte fand ich super und ich freue mich auf das nächste Abenteuer.

4 comments:

  1. Huhu! :)

    Schön, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat! Ich habe das Büchlein auf meiner WuLi, da mich der Schreibstil der Autorin so begeistern konnte. Und gegen ein wenig Magie habe ich natürlich auch nichts einzuwenden. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    Mein Blog feiert übrigens gerade seinen ersten Geburtstag!
    HIER kannst du mitfeiern.

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    Replies
    1. Hey Nina,
      der Schreibstil hat mir auch gut gefallen :) Ich freu mich schon auf den nächsten Teil :D
      Und alles gute zum ersten Bloggergeburtstag :D Ich hab meinen im April total verpennt :D
      Lg

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  2. Kannst du bitte aufhören meine Wuli wachsen zu lassen?
    :P
    Klingt so wirr und verrückt, dass ich schon wieder neugierig werde!

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Ich freue mich über alle Kommentare, also her damit :)